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  • Maxine Holzkämper

Veränderung in drei Schritten

Der wohl größte gemeinsame Nenner, den meine Coachees mit ins Erstgespräch bringen, ist der: Das Bedürfnis nach Veränderung. Die Veränderungsprozesse, die ich begleitet habe, sind sehr vielseitig. Und doch haben sie Essenzielles gemeinsam. In diesem Blogartikel erfährst du:

  1. Wie du einen klaren Start für deine Veränderung schaffst

  2. Welche Verantwortung du für deine Situation trägst

  3. Mit welchen Entscheidungen du deine gewünschte Veränderung anstößt

  4. Mit welcher geheimen Zutat du vom Träumer zum Macher wirst.


Bevor es losgeht ein Hinweis, um die besten Ergebnisse zu bekommen. Ich stelle dir hier einen Prozess vor, in dem meine Coachees teils monatelang sich selbst oder ihre Situation verändern. Das in einem Mal Lesen umzusetzen ist eine sportliche Intention. Mein Vorschlag: Lies den Artikel und knöpf dir die ersten Reflexionsfragen vor (fett & kursiv). Nimm die Fragen mit in deinen Alltag, fernab von diesem Bildschirm. Dort findest du tiefere Antworten als hier aus dem Stegreif. Komm in ein paar Tagen zurück und widme dich den nächsten Fragen. So schaffst du aufrichtige, neue Perspektiven auf deine Situation abseits des Blogs.


1) Schaffe einen klaren Start!


Folgende Fragen am Anfang. Sie scheinen offensichtlich und doch ist es oft schwer, konkret zu antworten. Was stört dich gerade? Wo ist dein Leidensdruck? Was macht deine Situation aus, wo stehst du gerade? Ein diffuser Startpunkt bedeutet willkürliche Veränderung. Es ist, als würdest du bei der Taxizentrale anrufen und sagen "Hallo, ich hätte gern ein Taxi zum Central Park!" und der Taxifahrer, der dich zum Ziel fahren möchte, fragt dich "Wo stehen Sie denn gerade, wo finde ich Sie?" Und du zuckst mit den Schultern und sagst"Na, irgendwo in New York halt." Nicht gerade eine Ausgangslage mit rosigen Erfolgschancen.




2) Übernimm Verantwortung


Jetzt, wo dir klar ist, was dich an deiner Situation stört – was hast du dazu beigetragen, in dieser Situation zu stecken? Was jetzt kommt, klingt unbequem und ich verspreche dir, dass es deine innere Haltung shiftet, damit Veränderung überhaupt erst möglich wird: Komm aus der Opferrolle raus und übernimm Verantwortung. Das Mindset „ich kann machen was ich will, alle sind blöd und die Welt ist ungerecht, es sollte viel einfacher für mich sein!“ führt einfach nicht zum Ziel. Niemanden. Also: Was hast du dazu beigetragen, bzw. was tust du (vielleicht auch regelmäßig) dafür, dass diese Situation besteht? Und, um einen Schritt weiterzugehen: Was unterlässt du, sodass die Situation so bleiben kann, wie sie ist? Das größte Hindernis für proaktive Veränderung ist Hoffnung. Zu hoffen, dass deine Leistung vom Arbeitgeber irgendwann gesehen wird, wenn der Betrieb ein wenig ruhiger wird. Zu hoffen, dass die Nähe in deiner Beziehung schon irgendwann wieder von allein entstehen wird, etc. Wenn du bereit bist, die Verantwortung für deine Lösung selbst zu übernehmen, nimmst du dem Schicksal das Zepter aus der Hand und regierst proaktiv über deine Zukunft. Klare Entscheidungen statt Zufall. Zielgerichtete Orientierung statt Irrfahrten durch New York.


Daraufhin geht es weiter Richtung Zielzustand. Wie sähe die optimale Veränderung aus? Wichtig ist, dass dir deine Antwort ein ganz genaues, inneres Bild von deinem Ziel vermittelt. Du möchtest weg von „das will ich nicht“ und hin zu „stattdessen will ich das“. Hier ein paar mögliche Perspektiven, aus denen du Veränderung betrachten kannst. Es gibt Veränderung in dir, in anderen, in äußeren Umständen, in zwischenmenschlichen/organisatorischen Abläufen, in deiner Umgebung, in deinen Beziehungen und in der bunten Kombination dieser Faktoren. Je detaillierter und lebendiger dein inneres Zielbild, desto besser.



Was hat sich bisher in dir getan? Siehst du deine Situation in neuem Licht? Perfekt, dann hast du deinen ganz eigenen Coaching Prozess angestoßen und das wollen wir mit dem nächsten Punkt (ggf. nach ein paar Tagen Pause ;-) ) weiter vertiefen.




3) Entscheide dich zum Ziel


Du weißt an diesem Punkt bereits, dass du für deine Situation (Schicksalsschläge ausgenommen) mit in der Verantwortung stehst. Diese Verantwortung ergibt sich automatisch durch unsere Entscheidungen, auch durch die unbewussten. Dinge hinzunehmen ist ebenso eine Entscheidung wie aktive Konfliktlösung.


Ruf dir an der Stelle nochmal dein detailreiches, inneres Zielbild hervor. Welche Entscheidungen führen dich dorthin? Welche Entscheidungen stehen zwischen dir und deiner Veränderung? Welche (vielleicht auch unbewussten) Entscheidungen lähmen dich? Triff neue! Triff die, die im Einklang sind mit deinem Ziel. Entscheide dich für neue Gewohnheiten, Dinge abzuschaffen, Dinge neu anzugehen, Hilfe aufzusuchen, Unterstützung anzunehmen, Kontakte einzuschränken, in deinen Beziehungen neue Grenzen zu setzen, etc. Kurz: Entscheide dich, zu der Person zu werden, die deinem Ziel gerecht wird.


4) Die geheime Zutat der Erfolgreichen


Bisher drehen sich die Punkte dieses Artikels um dein Mindset, also um deine innere Haltung. Das ist ein wesentlicher Teil, der deine Veränderung bestimmt, aber du musst auch den Absprung vom Denken ins Handeln schaffen. Egal, ob dein Veränderungswunsch emotionaler, mentaler oder äußerlicher Natur ist – deinem Ziel von Veränderung kommst du näher, indem du anpackst, an Stellschrauben drehst, Dinge cancelst und umkrempelst. Wenn du z.B. langfristig eine neue Gefühlsqualität in dein Leben integrieren willst, musst du Gewohnheiten trotzen, die zu deinem akuten Gefühlszustand führen.

Veränderung betrifft uns ganzheitlich. Dazu gehören Körper, Geist und Seele. Geist und Körper scheuen Veränderung, sie sind die Wächter unserer Komfortzone. Also gilt es, unsere Seele so zu boosten, dass Körper und Geist gar nicht anders können, als ihr in die Veränderung zu folgen. Die Seele erreichen wir über unsere Gefühle.


Das bedeutet, je stärker dein Ziel mit positiven Emotionen verknüpft ist, desto weniger Widerstand spürst du innerlich für das Aufbrechen zu deinem Ziel. Wie funktioniert emotionale Ladung? Dafür setzen wir nochmal an deinem inneren Zielbild an. Warum bedeutet es dir so viel? Hier ist Platz für so viele positive Emotionen, wie dir einfallen. Dieses Ziel bedeutet mir viel, weil ich dann erleichtert bin. Weil ich mich frei fühlen werde. Weil mir nichts mehr fehlen wird, ich werde erfüllt sein, glücklich, freudig, zufrieden und voller Leichtigkeit. Ich werde mich in meinen Beziehungen gelassener und verbundener fühlen, unabhängig und selbstbestimmt sein. Dich mit jeder Faser mit deinen Zielemotionen zu verbinden, wird deine Veränderung anstoßen. Du wirst impulsiv zieldienliche Entscheidungen treffen und dadurch deine Veränderung beschleunigen.


Und abschließend: Was kannst du jetzt (oder zumindest heute) tun, um deinen Veränderungsprozess zu starten? Es kann etwas großes und auch etwas kleines sein. Stell dir bildlich vor: Wenn du den ersten Schritt in Richtung Ziel gemacht hast, stehst du nicht mehr in deiner Problemsituation. Dann liegt sie schon hinter dir!


Wenn ich dich dabei unterstützen kann, lass uns ein kostenloses Erstgespräch vereinbaren. Mit mir an deiner Seite oder auf eigene Faust: Ich wünsche dir viel Freude an deinem Mindset Shift, an deinem Veränderungsprozess und deinem Ziel!


Keep the good, change the rest.

Deine Maxine



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